Letron
Häufig ist sie auf einer uns allen sehr bekannten Verkaufs-Plattform zu finden, die Letron. An der Letron ist eigentlich nichts auszusetzen, höchstens, dass sie ein wenig langweilig daherkommt. Die blau-transparente Clear Snap wirkt dagegen schon deutlich attraktiver.
Ansonsten hat die Kamera beim Test anstandslos funktioniert. Die 35 mm Linse erzeugt eine sanfte unschärfe, die für mich noch ganz akzeptabel ist. Da bin ich von anderen Kameras schlimmeres gewohnt. Für den Test kam ein Kodak Ultramax 400 zur Verwendung, der noch gelegtlich als 24er Patrone erhältlich ist. Das ist für einen schnellen Test manchmal sehr angenehm.
Als Besonderheit besitzt die Kamera links neben dem Sucher ein rotes Lämpchen zur „Red-Eye Reduction“, die bei leichten Druck auf den Auslöser leuchtet. Ob das wirklich funktioniert, habe ich nicht ausprobiert, da ich das eingebaute Blitzlicht nicht benutzt habe und zudem nur sehr selten Personen ablichte. Daher wollen wir mal diese Funktion höflich ignorieren. Die Clear Snap hat sie erst gar nicht, vielleicht aus gutem Grund...
Sucht man im Internet nach der Marke Letron, stößt man schnell auf diverse Keyboards, die das gleiche Logo wie auf dem hier vorgestellten Plastikfotoapparat tragen. Es scheinen Instrumente aus den Achtziger-Jahren zu sein. Unsere Letron, so vermute ich, stammt aus den 90er- oder frühen 2000er-Jahren.



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