B-Cam

Eine weitere 35 mm Focus Free Camera ohne vernünftige Bezeichnung. Meinen provisorischen Namen habe ich vom grünen „B“ auf der Rückseite der Kamera abgeleitet. Der gleiche Buchstabe ist auch auf der Unterseite der Kyushu BVF/35 aufgedruckt, seine Bedeutung ist mir allerdings unbekannt. Ich spekuliere einfach mal, dass der Fotoapparat einst ein Werbegeschenk gewesen ist.

Die B-Cam habe ich auf eBay bisher ausschließlich in der hier gezeigten Form gefunden, niemals aber in anderen Farben oder gar unter anderem Namen. Anders auf der amerikanischen eBay Plattform, dem Dorado der Plastikknipsen, dort wird sie auch als Komax mit schwarzem Gehäuse angeboten.

Die B-Cam ist nicht unbedingt attraktiv, eher klobig und unnötig groß. Als Hi-Tech Feature bietet die Kamera ein eingebautes, sogar funktionierendes Blitzlicht. Da ich lieber bei schönem Sonnenscheinwetter knipse, kann ich hier keine Blitzbilder zeigen. Für den Kameratest kam ein Kodak Gold 200 Film zum Einsatz. Die Bilder sind nicht wirklich scharf, trotzdem gefallen sie mir. Sie haben irgendetwas Besonderes.

Nur im Nahbereich zeichnet die 34 mm Linse „scharf“, eine Eigenschaft die viele Kunststoffknipsen besitzen. Ab und zu sind leichte nebelartige Reflektionen auf den Fotos zu sehen, wie im nächsten Bild rechts am Kreuz.

Trotz äußerlicher Abstriche ist die Kamera gut. Wie beim Menschen sollte man auch bei Kameras zunächst auf die inneren Werte achten... naja, der Satz „für'n Euro kann man nicht meckern“ passt hier wohl besser.

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