Snap Snap

Tja, wenn die Kamera keinen Namen trägt… Manchmal kann man der Verpackung oder Anleitung eine halbwegs brauchbare Bezeichnung entlocken, diese liegen mir allerdings nicht vor. Also musste ich notgedrungen selbst einen Namen vergeben. Was besseres als „Orange-transparent, namenlos“ fiel mir dabei nicht ein, sodass am Ende eine Google Bildersuche Abhilfe schaffte. Ich fand die Kamera unter dem recht passenden Namen Snap Snap (z. B. hier).

Die Snap Snap begeistert natürlich durch das transparente Gehäuse und der knalligen Farbe. Darüber hinaus brachte die Knipse im Test nur gute Ergebnisse. Es gab keinerlei technische Probleme; der Filmtransport lief immer einwandfrei, auch beim Zurückspulen. Das Blitzlicht blieb, wie häufig bei mir, ungenutzt. Der Schalter dafür sitzt oben auf der Kamera, neben der Rückspulkurbel. Der Rückspulknopf (zum Lösen der Filmaufnahmespule) befindet sich hinter dem Auslöser, eingebettet in einer Vertiefung. Die Linse lieferte eine anständige Bildqualität, ohne nennenswerten Bildstörungen oder dergleichen. Die Brennweite der Linse wird wohl 35 mm betragen.

In der Welt der Billigknipsen ist die Snap Snap, meiner Beobachtung nach, ein eher selten anzutreffender Fotoapparat. Schade, dass mein Exemplar keinen Namen trägt.




Kommentare