Konica Film-in-Panorama
9.3.20
Als eine Art Vorgängerin der einzigartigen Konica Wai Wai, kann man die Konica Film-in-Panorama betrachten. Die F-i-P ist ebenfalls eine Einwegkamera, auch sie hat eine 17 mm Weitwinkellinse, sieht aber nicht ganz so stylisch aus und kommt ohne Blitzlicht daher. Konica bot diese Einmalkamera, geladen mit einem Centuria VX 400 Farbnegativfilm, in den 90er-Jahren an.
Mittels einer eingebauten Maske, die den Film oben und unten abdeckt, nimmt die Konica Pseudo-Panoramas auf. Durch entfernen der Maske kann man die Film-in-Panorama sozusagen als Ersatz-Wai Wai verwenden, mit dem kleinen Nachteil, dass der Sucher weiterhin nur das Panorama-Format zeigt. Auf der sehr empfehlenswerten Stefans Fotoseite ist der Umbau sehr ausführlich beschrieben. Leider muss man dafür die Kamera komplett zerlegen, was sicherlich nicht Jedermanns Sache ist.
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| F-i-P nach dem Umbau |
Ein weiterer Nachteil ist natürlich, wie auch bei der Wai Wai, das fummelige Einlegen eines neuen Films. Das geht bei der Film-in-Panorama am besten im Wechselsack. Einmal umgebaut erzeugt die Konica einfach großartige Superweitwinkelaufnahmen.
„Pseudorama“-Einwegkameras gab es auch von Kodak und Fujifilm (und mit Sicherheit von weiteren Herstellern), aber keiner konnte mit derart kurzer Brennweite aufwarten. Agfa allerdings, hatte in den 90er-Jahren die Agfa Le Box Panorama im Programm, die bis auf das Bildzählwerk, welches für 24 anstatt 12 Aufnahmen ausgelegt ist, baugleich mit der Konica Film-in-Panorama ist.







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