Starblitz K-100
Wenn ein Fotoapparat den Namen Starblitz trägt, muss ich einfach zugreifen! Diese um 1992 von der Dörr GmbH, einem noch heute aktiven Distributor für Objektive und Fotozubehör, vertriebene Kamera besticht nicht unbedingt durch ein besonders attraktives Äußeres, dafür umso mehr durch ein insgesamt solide gefertigtes Gehäuse, sowie einer sehr guten Bildqualität.
Die Starblitz K-100 ist zwar etwas klobig ausgefallen, hat mich vor allem, wie erwähnt, wegen der Bildqualität trotzdem sehr überzeugt. Die 35 mm Linse der Starblitz erzeugt einwandfreie, recht scharfe Aufnahmen, nahezu ohne Lichtabfall in den Bildecken und ohne die häufig bei Focus Free Kameras typischen Bildstörungen. Die Bildqualität ist schon beinahe zu gut. Auch der große und helle Sucher, der der 35 mm Brennweite entspricht, ist klasse, ist er doch bestens für Brillenträger wie es meiner einer ist geeignet.
Erhältlich war mindestens noch ein zweites Modell unter dem Starblitz-Etikett, die fast identische K-200, und eine weitere ähnliche, jedoch ohne eingebautem Blitzlicht unter dem allseits bekannten (oder berüchtigten?) Namen Nippon K-220.
Starblitz war ursprünglich eine Marke der Fuji Koeki Corp. aus Japan, ein, wer hätte es gedacht, Blitzgerätehersteller. Die Firma hatte im Laufe der Jahre auch den einen oder anderen Fotoapparat im Vertrieb.
Nachtrag 13. August 2023: Die hier im Text nur erwähnte Starblitz K-200 liegt mir nun als Kleico bzw. Kleic0 K-200 in roter Ausführung vor.
Nachtrag 18. Januar 2025: gesucht und gefunden, Starblitz K-200.






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