Mikona MV-28


Die Mikona MV-28 hat mit ihrer Schwesterkamera Mikona MV-35 nur den Namen gemein, ist vermutlich aber ebenso ein weiteres Produkt aus dem unendlichen Strom überwiegend suboptimaler Knipsapparate der Marke Canomatic. Es fehlen auch hier die für die Kamerafamilie typischen Aufschriften wie „New Color Optical Lens“ o. ä., und eine vermeintliche „Japan Lens“ wie bei der MV-35 ist auch nicht vorhanden.

Nun muss ich meinen Text über die MV-35 schon beinahe revidieren, denn das Modell funktionierte im Test zumindest einwandfrei und schaut im Vergleich ein wenig ansprechender aus. Die MV-28 hingegen, ist ziemlicher Murks! Das Bildzählwerk ist defekt (kann man noch verkraften), Auslöser und Filmtransport sind sehr, sehr schwergängig (kann man nicht verkraften) und der Linsenschutz dermaßen locker, dass er beim Test ständig die Linse verdeckte und somit die Aufnahme blockierte. Dass der Sucher viel zu klein geraten ist, sollte wohl keine Rede mehr wert sein. Ist halt typisch Canomatic. Allerdings hat die Mikona kein Metallstück in ihrem Inneren verbaut bekommen.   

Die Bilder hingegen sind top! In der Kamera steckt tatsächlich eine 28 mm Linse, trotz des Namens nicht unbedingt selbstverständlich. Die Linse bildet sehr sanft und verträumt-unscharf ab, recht ungewöhnlich für ein Produkt aus dieser Plastikschmiede.  



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