Kodak KB28

Die KB-Familie von Kodak umfasst ganze 11 Modelle, die sich meist nur geringfügig unterscheiden. Die Kodak KB28 kam ca. 1999 auf den Markt und ist eine motorisierte Version der KB10. Der Film wird nach jeder Aufnahme automatisch weitergespult bis dieser komplett belichtet ist. Nach Knopfdruck (Schalter befindet sich rückseitig neben dem Sucher) läuft der Filmtransport rückwärts zurück in die Patrone. Das heißt aber auch, dass ohne Strom die Kamera nicht funktioniert. Die zwei 1,5 Volt AAA-Batterien sind also unabdingbar. Dadurch löst auch immer das Blitzlicht aus, das bei der KB28 ebenfalls ein Dauer-Blitzlicht ist und alle KB-Kameras gemein haben. Allerdings besitzt die Kamera ein Stromsparmodus, sog. „Automatic Energy Saving Features“. Wird die Kamera nicht benutzt, schaltet sie sich nach einer Minute ab (kleines Lämpchen, das „Flash Ready Light“, leuchtet dann nicht mehr). Einen leichten Druck auf den Auslöser nimmt die Kamera wieder in Betrieb. Trotz dieser Automatikfunktionen, ist die KB28 ein nur rudimentär ausgestatteter Fotoapparat, ohne viel Schnickschnack. Der Otto-Normal-Knipser sollte so wenig wie möglich nachdenken und so viele Filme von Kodak wie möglich kaufen, war wohl einst die Strategie dahinter. Dennoch ist die Kodak KB28 wie alle aus der Familie eine großartige Kamera. Das Gehäuse ist solide produziert und ansprechend gestaltet. Die 30 mm Linse macht wirklich klasse Bilder, nahezu ohne Unschärfen und anderen Störungen. Vielleicht wurde sogar eine Glasoptik eingebaut.




Kommentare

Beliebte Posts