Mastercard Fussballkamera

In meiner Sammlung befinden sich eine Handvoll Fotoapparate, die durch ihre ungewöhnliche Form herausstechen. Diese, wie die hier vorliegende Fußballkamera, dienten daher oft der Reklame und eher weniger dem eigentlichen Zweck einer Kamera, dem Fotografieren. Die Amis sortieren solche Knipsen gerne in die Kategorie „novelty camera“ (im Sinne von ausgefallener oder kurioser Kamera) ein. Für mich ist das lediglich eine Sub-Kategorie der „toy cameras“.

Wie schon die Warsteiner Fotokamera und die Ratiopharm Kapselkamera, stammt auch die Mastercard Fußballkamera aus dem Hause Ginfax Ltd., einem Unternehmen aus Hongkong. Prinzipiell sind alle drei Modelle identisch, vom Äußeren natürlich abgesehen, die Fußballkamera ist jedoch mit Filmtransportrad und Rückspulkurbel ausgestattet, welche die beiden erstgenannten Kameras konstruktionsbedingt nicht besitzen. Dort wurden diese für den Kamerabetrieb wichtigen Funktionen auf andere Weise gelöst.

Der Fußball hat einen Durchmesser von ca. 10 cm und trägt dieselbe prächtige 32 mm Optik, wie wir sie von allen anderen Ginfax-Produkten schon kennen, sowie einen sehr hellen Sucher. Leider lief der Filmtransport im Test etwas schwergängig; zurückspulen war dagegen kein Problem. Das eingebaute Blitzlicht, bei mir leider defekt, wird durch eine 1,5 Volt AA-Batterie mit Strom versorgt. Von diesen kleinen Macken mal abgesehen, ist die Mastercard Fußballkamera aber ein sehr solider Fotoapparat.




Weitere „Ausgefallene“ im Blog:
Sunny Fruit Juice Drink CameraNational Geographic Binocular Cam und Mc Donalds French Fry Camera

Baugleiche Fußballkamera von Bilora im Kameramuseum


Rückseite mit Logo, Kamera im geschlossenen Zustand

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